Aktuelle Gesundheitsinformationen
29.04.2026
Gute Nachrichten für stillende Mütter
Stuide: Frauen, die ihre Kinder stillen, leiden womöglich seltener an Depressionen oder Angststörungen
Frauen, die ihre Kinder stillen, leiden womöglich seltener an Depressionen oder Angststörungen. So die Ergebnisse einer irischen Beobachtungsstudie, veröffentlicht im Fachmagazin BMJ Open. Für die Analyse sammelten die Forscherinnen und Forscher des Trinity College Dublin Daten von 168 Frauen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach der Geburt. Erfasst wurden dabei Stillverhalten und Angaben zur psychischen Gesundheit. Mit zunehmender Stilldauer nahm offenbar das Risiko für eine spätere Depression oder Angststörung ab, unabhängig davon, ob in dieser Zeit nur phasenweise oder ausschließlich gestillt wurde. Besonders deutlich war der schützende Effekt bei längerer Stilldauer. Es könnten aber auch noch andere Faktoren die Psyche beeinflussen. Daher kann ein direkter Zusammenhang aktuell noch nicht bewiesen werden.
29.04.2026
Einkauf im Supermarkt
Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert auf einem neuen Berechnungsmodell
Die Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert jetzt auf einem neuen Berechnungsmodell und wird dadurch aussagekräftiger. Zucker und Salz haben nun einen stärker negativen Einfluss auf die Bewertung eines Produkts als zuvor. Außerdem werden auch das enthaltene Protein und Ballaststoffe strenger bewertet. Nur in ausreichenden Mengen wirken sich diese Inhaltsstoffe jetzt positiv auf den Nutri-Score aus. Das führt etwa dazu, dass Weißbrot nicht mehr länger mit einem grünen „A“ ausgewiesen wird. Das ballaststoffreiche Vollkornbrot darf diese positive Wertung im Vergleich dazu behalten.
28.04.2026
Gute Nachrichten für die Herzgesundheit
Weniger Salz im Brot, in Fertiggerichten und Restaurantessen kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken
Dies ist das Ergebnis zweier Studien, die im Fachmagazin Hypertension erschienen sind. In Frankreich haben sich Regierung und Brothersteller auf weniger Salz verständigt. Laut Berechnungen sei so der Blutdruck in der dortigen Bevölkerung durchschnittlich gesenkt worden, was nach Modellrechnung jährlich etwa 1200 Todesfälle weniger bedeuten könnte. Auch Großbritannien hat strengere Salzziele beschlossen. Ein Forschungsteam errechnete, dass dadurch im Optimalfall binnen 20 Jahren die Fälle koronarer Herzkrankheiten um etwa 100 000, die der Schlaganfälle um circa 25 000 sinken könnten.